Brand in den Marzlinger Isarauen fordert Feuerwehren
Nachdem sich ein Gewitter am Freitagmorgen über dem Landkreis entladen hatte, bemerkten Anwohner aus Hangenham Rauch in den Marzlinger Isarauen. Sofort alarmierten sie die Feuerwehr. Als die Kameraden aus Marzling und Gaden gegen 9 Uhr am Einsatzort eintrafen, war schnell klar: Ein Baum hatte nahe der Goldach, einem Seitenarm der Isar, zu brennen angefangen.
Das Problem für die Einsatzkräfte: „Der brennende Baum stand isoliert auf der gegenüberliegenden Seite im nicht zugänglichen Flussbett“, berichtete Sebastian Brendel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Freising. Will heißen: Die Feuerwehren konnten den Brandort weder mit den Fahrzeugen, noch zu Fuß erreichen. Also wurde das in Marzling stationierte Boot angefordert, das Mannschaft und Ausrüstung an die Einsatzstelle transportieren sollte.
An einem Flutgraben wurden die Fahrzeuge schließlich abgestellt, eine Schlauchleitung durch das etwa hüfthohe Wasser gelegt und die Einsatzkräfte mittels Boot zum Brandherd gebracht. Dabei war Eile geboten: „Durch die Trockenheit der vergangenen Tage bestand eine reelle Gefahr einer Brandausbreitung auf die angrenzende Vegetation und den Wald, weshalb der Fokus auf einem zügigen Ablöschen des Baumes lag“, berichtete Sebastian Brendel dem FT.
Um ein sicheres Fällen und letztlich komplettes Löschen des Baumes sicherstellen zu können, wurden auch Forstarbeiter des Forstbetriebs Freising angefordert – auch sie wurden mittels Boot zum Einsatzort gebracht. Letztlich dauerte es drei Stunden, bis der Baum gelöscht, die Gefahr eines Waldbrandes gebrannt und der Einsatz beendet war.